Paukenschlag: ÖSV-Star hört mit nur 31 Jahren auf sport24 at

März 2018 stand Elisabeth Kappaurer zuletzt am Start eines Weltcuprennens. Danach folgte eine beinahe schon unglaubliche Verletzungsserie. Doch die 27-jährige Vorarlbergerin gab niemals auf – und wird nun belohnt. Am kommenden Dienstag wird sich die Head-Pilotin beim Riesentorlauf in Lienz erstmals nach exakt 1390 Tagen wieder aus einem Weltcup-Starthaus katapultieren. Das verrückteste Erlebnis in meiner sportlichen Laufbahn war…Ich finde es immer wieder verrückt wenn mich Leute fragen was ich beruflich mache. Wenn ich nämlich antworte ‚Ich bin Spitzensportler‘, ist die Reaktion meist ‚Und was machst du sonst noch?

Es gibt nur sehr wenige Sportler, die als Einzelkämpfer Erfolge feiern. Ich bin ein geselliger und freudiger Typ von Mensch, dem es keine Probleme bereitet, mich über meine eigenen Erfolge, aber auch über jene von Freuden zu freuen. Solche Gedanken waren schon da, speziell zu Beginn der Reha, wenn man auf Krücken läuft. Es war ja so, dass man beim Schien- und Wadenbein die Patellasehne durchgeschnitten hat, um den Nagel zur Stabilisation des Knochens anzubringen. So habe ich zur eigentlichen Verletzung zusätzlich noch eine Knieverletzung dazubekommen. Im Krankenhaus hat man zu mir gesagt, ich soll aufstehen, ohne dabei die vordere Muskulatur des Oberschenkels anzuspannen bzw.

Die immer wieder von Verletzungen geplagte 31-jährige Vorarlbergerin betonte in einer Aussendung des ÖSV, dass es Zeit sei, „auf die Signale meines Körpers zu hören und ein neues Kapitel in meinem Leben aufzuschlagen“. Die Vorarlbergerin Elisabeth Kappaurer durfte sich beim Weltcup-Riesentorlauf in Sestriere am Samstag ein bisschen als Siegerin fühlen. Die in ihrer Skikarriere von zahlreichen Verletzungen zurückgeworfene Bregenzerwälderin meldete sich mit Rang 14 als beste Österreicherin zurück.

Hast du dich gedanklich schon auf deine Rückkehr auf die Skier eingestellt?

Bezüglich Missbrauch kann ich nichts sagen, weil ich weder zu meiner Zeit in der Skihauptschule und später in Stams davon betroffen war oder jemals ein Problem mit einem Trainer gehabt habe. Das Thema Doping ist zum Glück im Skisport nicht so verbreitet, weil es auch nichts bringen würde. Im Skisport kommen technische Komponenten zum Tragen und die kann man mit keinem Pulver oder Medikament beeinflussen. Natürlich wird man als Leistungssportler nicht zuletzt durch die Dopingkontrollen damit konfrontiert. Es war noch nie ein Problem und das wird hoffentlich immer so bleiben. Die 30-Jährige habe sich einer weiteren Operation am lädierten linken Knie unterzogen, wie der Österreichische Skiverband (ÖSV) am Mittwoch mitteilte.

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Doch jetzt ging alles viel schneller, was allerdings nicht nur an den Schmerzen lag. „Irgendwann beginnst du darüber nachzudenken, wie es später einmal sein wird“, gesteht Elisabeth Kappaurer. elisabeth kappaurer Jänner im Sanatorium Hochrum bei Doktor Christian Fink einer Knorpelrekonstruktions-OP unterzogen hat – aber nicht der einzige.

Elisabeth Kappaurer, Riesenslalom- und Speed-Spezialistin aus Vorarlberg, hat drei Monate vor ihrem 31. Geburtstag ihre Laufbahn als Skirennfahrerin für beendet erklärt. In den vergangenen Wochen war der Alltag der Vorarlbergerin von Unsicherheiten geprägt. „In den letzten Wochen war es jeden Tag ungewiss, wie mein Knie auf das Training auf und abseits der Piste reagieren würde.

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2014 krönte sie sich zudem zur Junioren-Weltmeisterin in der Super-Kombination. Kappaurer debütierte vor zehn Jahren im Weltcup und fuhr in 47 Rennen 10 Mal unter die besten 15. Die immer wieder von Verletzungen geplagte 31-jährige Vorarlbergerin betonte in einer Aussendung des ÖSV, dass es Zeit sei, "auf die Signale meines Körpers zu hören und ein neues Kapitel in meinem Leben aufzuschlagen".

Elisabeth Kappaurer hat am Freitag nach zehn Jahren im Weltcup ihre aktive Karriere beendet. Die 30-jährige Vorarlbergerin, die 2015 im Riesentorlauf zum Weltcup-Auftakt in Sölden debütiert hatte, zog nach einer langen Serie von Verletzungen den Schlussstrich. Im Oktober 2015 startete die Österreicherin Elisabeth Kappaurer erstmals im Weltcup. Ihr letztes hat sie laut dem Internationalen Skiverband im November des vergangenen Jahres bestritten. Nun ist nach mehreren Verletzungen Schluss, wie Ski Austria mitteilte.

  • Die immer wieder von Verletzungen geplagte 31-jährige Vorarlbergerin betonte in einer Aussendung des ÖSV, dass es Zeit sei, „auf die Signale meines Körpers zu hören und ein neues Kapitel in meinem Leben aufzuschlagen“.
  • Die 30-jährige Bezauerin, zuletzt Teil des A-Kaders, hatte nach mehreren schweren Verletzungen um ein Comeback gekämpft – letztlich vergeblich.
  • Skirennläuferin Elisabeth Kappaurer muss die Saison vorzeitig beenden.

Die 30-Jährige hatte sich vor dem Saisonstart in Sölden eine Korpelverletzung zugezogen, eine Arthroskopie vornehmen lassen müssen. Wie Ski Austria am Mittwoch mitteilte, erlitt die Vorarlbergerin eine Absprengung des Gelenkknorpels von der Kniescheibe, der Eingriff wurde in der Klinik Hochrum vorgenommen. Die alpine Skirennläuferin Elisabeth Kappaurer hat sich nach einem Sturz im Riesentorlauf-Training in Sölden einer Operation am linken Knie unterzogen. Kappaurer muss in den nächsten Wochen eine Pause einlegen und verpasst damit den Weltcup-Auftakt in Sölden am 26.

Auch wenn dieser Schritt wieder eine längere Reha-Phase bedeutet, bin ich erleichtert, mich für diesen Weg entschieden zu haben», sagt sie. Während ihrer Karriere musste die Vorarlbergerin einige schwere Rückschläge hinnehmen. Bereits 2019 verletzte sich die Technik-Spezialistin schwer, brach sich in Argentinien ihr Schien- und Wadenbein und bestritt dann über drei Jahre hinweg kein Rennen mehr. Im Oktober desselben Jahres erlitt die Technik-Spezialistin einen Knorpelschaden, kämpfte sich wieder zurück, musste dann aber erneut operiert werden.

Platz elf in der alpinen Kombination von Crans Montana im Februar 2017 steht als bestes Resultat zu Buche. Dass sie heuer die komplette Vorbereitung bestreiten konnte, war für die Sportlerin vom SC Bezau keine Selbstverständlichkeit. „Das war eigentlich schon ein kleiner Sieg für mich, weil ich halbwegs schmerzfrei Ski fahre. Umso besser, wenn es so funktioniert wie heute“, freute sich Kappaurer in Sestriere. Kappaurer wurde bereits in der Klinik Hochrum operiert, sie wird nun mehrere Monate pausieren. Ein qualitativ gutes Training ist einfach nicht möglich, wenn man nicht schmerzfrei ist“, sagte die 30-Jährige.

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In solchen Momenten, in denen selbst banale Dinge, wie einfach aus dem Bett zu steigen, schon eine Herausforderung sind, ist man meilenweit vom Skifahren entfernt und denkt sich im Stillen, ob es überhaupt einmal wieder geht. Ich war ganz weit weg vom Leistungssport und hatte einfach nur den Wunsch, wieder ein normales Leben ohne Schmerzen führen zu können. Die 30-Jährige war seit 2017 Teil des österreichischen A-Kaders und ging vor allem in den Disziplinen Slalom und Riesentorlauf an den Start. Den größten Erfolg ihrer Karriere feierte sie bei der Junioren-Weltmeisterschaft 2014 mit dem Sieg in der Super-Kombination. Nach einer von Verletzungen geplagten Zeit zieht die Vorarlbergerin nun einen Schlussstrich. Dabei entwickelte sie sich so gut, dass sie 2021 für das Radteam Tirol in die Pedale treten kann.

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